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		<title><![CDATA[Testforum Mitternachtsblau - Landeskunde Schottland]]></title>
		<link>https://test.mitternachtsblau-rpg.de/</link>
		<description><![CDATA[Testforum Mitternachtsblau - https://test.mitternachtsblau-rpg.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 05:44:38 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Bildungssystem Schottland (UK)]]></title>
			<link>https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=320</link>
			<pubDate>Tue, 11 May 2021 19:38:50 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://test.mitternachtsblau-rpg.de/member.php?action=profile&uid=5">Major Weir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=320</guid>
			<description><![CDATA[<div class="stecki1">Bildungssystem Schottland (UK)</div>
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Grundbildung</div></div>
Kinder im Alter von 3-4 Jahren haben Anspruch auf einen kostenlosen Kindergartenplatz (Pre-School) im Umfang von fünf Schultagen mit je 3 Stunden. Im Alter von 5/ 6 Jahren besuchen sie bis zum 12. Lebensjahr die Grundschule (Primary 1-7). Danach setzt sich der Schulbesuch an einer Secondary School (Secondary 1-4 oder 1-6) fort, die vergleichbar mit einer Gesamtschule ist. Andere Schulform gibt es nur selten. Im Alter von 16 Jahren können Schüler/innen entscheiden, ob sie die Schule mit einem Higher, ähnlich einem Realschulabschluss, verlassen wollen oder nach zwei weiteren Schuljahren mit 18 die Prüfungen für den Advanced Higher ablegen wollen. Beide Abschlüsse ermöglichen den Besuch an einer Universität.<br />
<br />
Das Schuljahr wird in drei Terms eingeteilt: August bis Dezember, Januar bis März und April bis Ende Juni. Zwischen den Terms gibt es 1-2 Wochen Schulferien, wobei die Sommerferien 6 Wochen umfassen. Der Unterricht beginnt um 9 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Anders als in Deutschland gibt es kein national bindendes Curriculum, stattdessen werden die Lernpläne von der Kultusbehörden und regionalen Schulbehörden festgelegt. Einzig die Prüfungen in Englisch und Mathematik für das reguläre schottische Bildungszertifikat (Higher) sind landeseinheitlich.<br />
Folgende Fächer sind in der Secondary School enthalten und in den ersten beiden Jahren Pflichtfächer:<br />
eine Fremdsprache (z.B. Gälisch) | History | Technical Education | Information Technology | Physical Education – Sport | Social Education | Science | Art | Geography | Mathematics (Maths) | English | Modern Studies (Politik, Sachkunde) | Home Economics (Hauswirtschaft) | Religious Education | Music | Drama | Economics | Business | Media.<br />
<br />
Im Vereinten Königreich kann man nicht sitzen bleiben bzw. eine Klassenstufe wiederholen. Die belegten Kurse werden mit bestanden und nicht bestanden im Zeugnis dokumentiert. In letzterem Fall kann es sein, dass weiterführende Kurse im nächsten Jahr nicht belegt werden können.<br />
Nicht alle, aber die meisten Schulen verpflichten ihre Schülerinnen und Schüler zu einer Uniform, um ein einheitliches Bild im Unterricht zu schaffen. Zur Schuluniform zählen Hemd, Krawatte, eine Stoffhose für Jungen und ein Rock für Mädchen sowie eine Jacke oder ein Pullover.<br />
Mit beiden Abschlüssen (Higher oder Advanced Higher) kann man die Universität besuchen, auch wenn einige Universitäten von Higher-Absolventen ein zusätzliches Studienjahr (oder Vorbereitungsjahr) fordern, weil der Abschluss etwas niedriger eingestuft ist als der Advanced Higher.<br />
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Höhere Bildung</div></div>
In Schottland gibt es 15 Universitäten und 43 Colleges für einen höheren Bildungsweg, darunter auch Vocational Qualifications an den Colleges, die man mit einer Ausbildung gleichsetzen kann. Colleges umfassen landwirtschaftliche Hochschulen, Kunst- und Handelsschulen sowie wissenschaftlich orientierte Institutionen. Die durchschnittlichen Kosten für ein Studium an einer Universität liegen bei ca. 6.000 Pfund pro Jahr für Briten. Für ausländische Studierende können sie auch doppelt so hoch sein.<br />
Man hat festgestellt, dass Schottlands Bevölkerung deutlich über dem europäischen Durchschnitt bezüglich der Vollendung einer höheren oder weiterführenden Bildung rangiert.<br />
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Ausbildungsdauer insgesamt</div></div>
Im Allgemeinen gelten für Hochschulstudien in Schottland die folgenden Fristen:<br />
Nationale Zertifikate (NC): 1 Jahr<br />
Höhere nationale Zertifikate (HNC): NC + 1 Jahr<br />
Diplome: zwei Jahre<br />
Höhere nationale Diplome: HNC + 1 Jahr<br />
Gründungsabschlüsse: n / A<br />
Bachelor Abschluss: 4 Jahre<br />
Master-Abschlüsse: Bachelor-Abschluss + 12 Monate<br />
PhDs: Master-Abschluss + 3-4 Jahre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="stecki1">Bildungssystem Schottland (UK)</div>
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Grundbildung</div></div>
Kinder im Alter von 3-4 Jahren haben Anspruch auf einen kostenlosen Kindergartenplatz (Pre-School) im Umfang von fünf Schultagen mit je 3 Stunden. Im Alter von 5/ 6 Jahren besuchen sie bis zum 12. Lebensjahr die Grundschule (Primary 1-7). Danach setzt sich der Schulbesuch an einer Secondary School (Secondary 1-4 oder 1-6) fort, die vergleichbar mit einer Gesamtschule ist. Andere Schulform gibt es nur selten. Im Alter von 16 Jahren können Schüler/innen entscheiden, ob sie die Schule mit einem Higher, ähnlich einem Realschulabschluss, verlassen wollen oder nach zwei weiteren Schuljahren mit 18 die Prüfungen für den Advanced Higher ablegen wollen. Beide Abschlüsse ermöglichen den Besuch an einer Universität.<br />
<br />
Das Schuljahr wird in drei Terms eingeteilt: August bis Dezember, Januar bis März und April bis Ende Juni. Zwischen den Terms gibt es 1-2 Wochen Schulferien, wobei die Sommerferien 6 Wochen umfassen. Der Unterricht beginnt um 9 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Anders als in Deutschland gibt es kein national bindendes Curriculum, stattdessen werden die Lernpläne von der Kultusbehörden und regionalen Schulbehörden festgelegt. Einzig die Prüfungen in Englisch und Mathematik für das reguläre schottische Bildungszertifikat (Higher) sind landeseinheitlich.<br />
Folgende Fächer sind in der Secondary School enthalten und in den ersten beiden Jahren Pflichtfächer:<br />
eine Fremdsprache (z.B. Gälisch) | History | Technical Education | Information Technology | Physical Education – Sport | Social Education | Science | Art | Geography | Mathematics (Maths) | English | Modern Studies (Politik, Sachkunde) | Home Economics (Hauswirtschaft) | Religious Education | Music | Drama | Economics | Business | Media.<br />
<br />
Im Vereinten Königreich kann man nicht sitzen bleiben bzw. eine Klassenstufe wiederholen. Die belegten Kurse werden mit bestanden und nicht bestanden im Zeugnis dokumentiert. In letzterem Fall kann es sein, dass weiterführende Kurse im nächsten Jahr nicht belegt werden können.<br />
Nicht alle, aber die meisten Schulen verpflichten ihre Schülerinnen und Schüler zu einer Uniform, um ein einheitliches Bild im Unterricht zu schaffen. Zur Schuluniform zählen Hemd, Krawatte, eine Stoffhose für Jungen und ein Rock für Mädchen sowie eine Jacke oder ein Pullover.<br />
Mit beiden Abschlüssen (Higher oder Advanced Higher) kann man die Universität besuchen, auch wenn einige Universitäten von Higher-Absolventen ein zusätzliches Studienjahr (oder Vorbereitungsjahr) fordern, weil der Abschluss etwas niedriger eingestuft ist als der Advanced Higher.<br />
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Höhere Bildung</div></div>
In Schottland gibt es 15 Universitäten und 43 Colleges für einen höheren Bildungsweg, darunter auch Vocational Qualifications an den Colleges, die man mit einer Ausbildung gleichsetzen kann. Colleges umfassen landwirtschaftliche Hochschulen, Kunst- und Handelsschulen sowie wissenschaftlich orientierte Institutionen. Die durchschnittlichen Kosten für ein Studium an einer Universität liegen bei ca. 6.000 Pfund pro Jahr für Briten. Für ausländische Studierende können sie auch doppelt so hoch sein.<br />
Man hat festgestellt, dass Schottlands Bevölkerung deutlich über dem europäischen Durchschnitt bezüglich der Vollendung einer höheren oder weiterführenden Bildung rangiert.<br />
<br />
<div class="stecki3"><div class="highlighttext">Ausbildungsdauer insgesamt</div></div>
Im Allgemeinen gelten für Hochschulstudien in Schottland die folgenden Fristen:<br />
Nationale Zertifikate (NC): 1 Jahr<br />
Höhere nationale Zertifikate (HNC): NC + 1 Jahr<br />
Diplome: zwei Jahre<br />
Höhere nationale Diplome: HNC + 1 Jahr<br />
Gründungsabschlüsse: n / A<br />
Bachelor Abschluss: 4 Jahre<br />
Master-Abschlüsse: Bachelor-Abschluss + 12 Monate<br />
PhDs: Master-Abschluss + 3-4 Jahre]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Feste & Feiertage]]></title>
			<link>https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=82</link>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2020 20:13:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://test.mitternachtsblau-rpg.de/member.php?action=profile&uid=5">Major Weir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=82</guid>
			<description><![CDATA[<div class="stecki1">Feste & Feiertage Schottlands</div>
<br />
Die Schotten kennen nur eine Handvoll Feiertage, die tatsächlich zum Schließen der meisten Geschäfte und Banken führen und städteübergreifend sind. Anders, als der Rest von Großbritannien, wird in Schottland nicht jeder Feiertag in den Gemeinden als solcher bewertet. Im Normalfall legen die Gemeinden ihre Feiertage selber fest.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liste aller städteübergreifenden Feiertage in Schottland:</span><ul class="mycode_list"><li>1. und 2. Januar (Hogmanay/New Year's Day)<br />
</li>
<li>1. Montag im Mai (Early May Day)<br />
</li>
<li>25. Dezember (Christmas Day)<br />
</li>
<li>26. Dezember (Boxing Day)<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkung</span>: Fallen der 25. und 26. Dezember oder der 1. und 2. Januar auf ein Wochenende, werden die Feiertage am nächsten regulären Tag nachgeholt. Edinburgh hat keine weiteren gesetzlichen Feiertage, als die oben aufgelisteten, festgelegt.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Schottische Feste und Bräuche</div>
<br />
In Schottland gibt es über das gesamte Jahr verteilt eine Reihe an Festen und Bräuchen, die sich an alten Traditionen, Volks- und Aberglauben ausrichten. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hogmany“ am 31. Dezember</span><br />
Die Nacht des 31. Dezembers auf den 1. Januar wird in Scots als „Hogmany“ bezeichnet. Hogmany ist das wichtigste Fest im Jahr und wird gerne in Gesellschaft gefeiert. In ländlichen Gegenden ist es Usus Hogmany mit dem Brauch „first footing“ zu verbinden: Freunde und Bekannte besuchen sich gegenseitig und beschenken sich mit symbolischen Glücksbringern wie Münzen, Kartoffeln und Kohle. Besonders viel Glück soll es bringen, die Türschwelle eines Freundes oder Verwandten mit einem Stück Kohle und Schottischem Whiskey zu übertreten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Burns Supper“ am 25. Januar</span><br />
Der 25. Januar gilt als Gedenk- und Festtag zu Ehren des schottischen Dichters Burns Supper (Im angelsächsischen Raum sind Gedenktage üblicherweise Geburts- und nicht Todestage) und wird traditionell nach einem ritualisierten Ablauf gehalten. Üblicherweise wird Suppe, Haggis mit Steckrübe und Kartoffeln (neeps and tatties), und als Nachtisch ein Trifle serviert. Während der Trinksprüche fließt schottischer Whiskey. Meistens enden die Abende mit Ceilidh-Tanz.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Up Helly Aa“ am letzten Dienstag im Januar</span><br />
Beim Up Helly Aa verbindet sich die Kultur der Wikinger mit denen der Briten. Zu dieser Veranstaltung verkleiden sich die Bewohner der Shetland-Inseln als Wikinger und bilden eine halbstündigeFackelprozession, deren Höhepunkt die Verbrennung eines lebensgroßen Wikingerschiffs ist. Anschließen findet eine große Party statt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Common Ridings“, Veranstaltung findet im Sommer, Datum wird vorher abgestimmt</span><br />
Das Common Ridings ist weltweit eines der ältesten Reit- und Pferdefestivals, das in 11 verschiedenen Orten an den Scottish Borders stattfindet. Es wird in Gedenken an die Vorväter aus dem späten 13. Jahrhundert zelebriert, die die Grenzen ihrer Siedlungen zu Pferd abritten und sie gegen furchterregende Plünderer verteidigten. Dadurch ist das Festival noch heute identitätsstiftend. Jeder Ort gestaltet die Common Ridings individuell, aber im Allgemeinen bedeuten sie Festumzüge, Ausritte zu Pferd, BBQs, traditionelle Sportarten, Spiele, Musik und Speisen. <br />
In Edinburgh finden sie jedoch nicht statt, da die Stadt nicht zu den Scottish Borders gehört. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Highland Games“, Datum kann variieren, beginnt im Mai und endet im September</span><br />
Die Highland Games sind ein berühmtes Sportspektakel mit hunderte Jahre alter Tradition. Genau wie die Common Ridings finden sie an unterschiedlichen Orten im Land statt und dauern normalerweise einen Tag (10 bis 16 Uhr beispielsweise). Typischerweise gehören Baumstammwerfen, Tauziehen, Bergrennen und Hammerwerfen dazu. Außerdem gibt es Tänze und Musik, Unterhaltung für die ganze Familie und allerlei Speisen und Kunsthandwerkstände. Manchmal gibt es parallel noch Nutztier-Shiws, Umzüge und Wettbewerbe zum bestaussehendsten Haustier. Im Zentrum der Highland Games steht ein Gefühl der Gemeinschaft, der Tradition und des Feiern.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Weitere Feste</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Halloween (31. Oktober)</span><br />
Halloween geht auf das Fest Samhain (gälisch "Samhuinn") zurück und wie immer, wenn etwas keltischen Ursprungs ist, wird es in Schottland auf besondere Weise gefeiert. Da Schottland als das Land bekannt ist, in dem es am meisten spukt, gibt es allerlei Veranstaltungen und Aktivitäten. Vielerorts gibt es Geistertouren in Kellergewölben und Geisterhäusern. In Edinburgh wird ein Festzug mit Bühnenshow veranstaltet, um den Wechsel von Sommer zu Winter zu symbolisieren. Der Festzug beginnt ab 21 Uhr an der Castle und geht bis zum Platz vor der St. Giles Kathedrale, wobei Feen, Könige und Götter dargestellt werden. Halloween steht hier für den Kampf zwischen Sommer- und Winterkönig, darum, dass die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwimmt und die Göttin des Winters bis zum Frühling an Beltane wieder die Herrschaft übernimmt. Anders als in anderen Ländern, schnitzen die Schotten ihre Fratzen nicht in Kürbisse, sondern in Kohlrüben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">St. Andrew’s Day (30. November)</span><br />
Am St. Andrew’s Day machen die Schotten ordentlich Lärm und gedenken dem Nationalheiligen Schottlands- Sankt Andreas. Dieser Apostel ist für die Schotten ein Symbol für Autonomie und den christlichen Glauben. Das Andreaskreuz auf der schottischen Flagge ist demnach kein Zufall. Er ist nicht nur der Schutzheilige der Fischer, sondern auch der Liebenden und Schutzheiliger des Ehestands. So wird die Andreasnacht auch als ‚Losnacht‘ bezeichnet, in der jungen Frauen der zukünftige Ehemann im Spiegel oder in einer Wasseroberfläche begegnen kann, wenn sie vorher darum gebetet haben (Andreasgebet). Weitere Bräuche in der Andreasnacht sind das Pantoffelwerfen (zeigt die Schuhspitze zur Tür, wird das Mädchen innerhalb eines Jahres wegen einer Heirat ausziehen) und der Losapfel (man wirft eine ganze Apfelschale über die Schulter, wobei die Schale den Buchstaben des Zukünftigen formen kann). <br />
<br />
In Edinburgh werden Geschichten erzählt, es erklingt traditionelle Musik und es gibt allerlei Märkte mit Street Food, Süßes und Kunsthandwerk von regionalen Herstellern. Das Scottish Storytelling Centre richtet vom 30.11. bis 1.12. ein St. Andrews Ceilidh aus, bei dem traditionelle Lieder, Musik und Tanz auf dem Programm stehen. Zudem findet eine groß angelegte Dudelsack-Parade statt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ostern (in abgeschwächter Form)</span><br />
Das Osterfest in Schottland ist dem deutschen relativ ähnlich, ist jedoch gleichzeitig stark von keltischen Ursprüngen geprägt. Hier werden überall auf den Hügeln der Highlands Osterfeuer entzündet. Diese Feuer gehen auf das keltische Frühlingsfest zu Ehren der Frühlingsgöttin Ostara zurück. Gründonnerstag und Karfreitag werden nicht gefeiert und Ostermontag ist ein ganz normaler Arbeitstag. Österlicher Dekoration ist nicht üblich, dafür aber das Verstecken und Suchen von Süßigkeiten am Sonntagmorgen. Zudem gibt es das Osterei-Rollen als Brauch. Dabei werden bunt gefärbte, hart gekochte Eier auf einer abschüssigen Straße oder einem Hügel so lange hinab gerollt, bis die Schale vollständig kaputt ist. Das Ei, das am weitesten rollt, ohne zu zerbrechen, hat gewonnen. Die rollenden Eier symbolisieren das Wegrollen der Steine vor dem Grab Jesu. In Edinburgh wird das Eier-Rollen am Arthur’s Seat veranstaltet<br />
<br />
<div class="highlighttext">Edinburgh Festivals</div>
<br />
Das Edinburgh Festival ist eine Ansammlung von verschiedenen Festivals, die jährlich zwischen Anfang Juli und September stattfinden und dabei Besucher aus aller Welt anlockt. Auf dem Programm stehen Musik, Oper, Tanz und Theater sowie alternative Darbietungen (Stehgreif-Comedy, Akrobatik, Straßenkunst und Avantgarde-Theater). <br />
<br />
Folgende Festivals sind am Edinburgh Festival beteiligt:<ul class="mycode_list"><li>Edinburgh International Festival – Das „offizielle“ Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Festival Fringe (größte Kunstfestival der Welt)<br />
</li>
<li>Edinburgh International Film Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh International Book Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Military Tattoo<br />
</li>
<li>Edinburgh Jazz and Blues Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh International Television Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Interactive Entertainment Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Mela<br />
</li>
</ul>
<br />
Der emotionale Höhepunkt markiert die traditionalle Nationalhymne, das schottischen Freundschaftslied „Auld Lang Syne“ und das Solo des Lone Pipers, der mit seinem Dudelsack auf der Burgmauer steht und in blaues Licht gehüllt ein „Lamento“ spielt. Zum Schluss wird ein großes Feuerwerk veranstaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="stecki1">Feste & Feiertage Schottlands</div>
<br />
Die Schotten kennen nur eine Handvoll Feiertage, die tatsächlich zum Schließen der meisten Geschäfte und Banken führen und städteübergreifend sind. Anders, als der Rest von Großbritannien, wird in Schottland nicht jeder Feiertag in den Gemeinden als solcher bewertet. Im Normalfall legen die Gemeinden ihre Feiertage selber fest.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liste aller städteübergreifenden Feiertage in Schottland:</span><ul class="mycode_list"><li>1. und 2. Januar (Hogmanay/New Year's Day)<br />
</li>
<li>1. Montag im Mai (Early May Day)<br />
</li>
<li>25. Dezember (Christmas Day)<br />
</li>
<li>26. Dezember (Boxing Day)<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkung</span>: Fallen der 25. und 26. Dezember oder der 1. und 2. Januar auf ein Wochenende, werden die Feiertage am nächsten regulären Tag nachgeholt. Edinburgh hat keine weiteren gesetzlichen Feiertage, als die oben aufgelisteten, festgelegt.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Schottische Feste und Bräuche</div>
<br />
In Schottland gibt es über das gesamte Jahr verteilt eine Reihe an Festen und Bräuchen, die sich an alten Traditionen, Volks- und Aberglauben ausrichten. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hogmany“ am 31. Dezember</span><br />
Die Nacht des 31. Dezembers auf den 1. Januar wird in Scots als „Hogmany“ bezeichnet. Hogmany ist das wichtigste Fest im Jahr und wird gerne in Gesellschaft gefeiert. In ländlichen Gegenden ist es Usus Hogmany mit dem Brauch „first footing“ zu verbinden: Freunde und Bekannte besuchen sich gegenseitig und beschenken sich mit symbolischen Glücksbringern wie Münzen, Kartoffeln und Kohle. Besonders viel Glück soll es bringen, die Türschwelle eines Freundes oder Verwandten mit einem Stück Kohle und Schottischem Whiskey zu übertreten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Burns Supper“ am 25. Januar</span><br />
Der 25. Januar gilt als Gedenk- und Festtag zu Ehren des schottischen Dichters Burns Supper (Im angelsächsischen Raum sind Gedenktage üblicherweise Geburts- und nicht Todestage) und wird traditionell nach einem ritualisierten Ablauf gehalten. Üblicherweise wird Suppe, Haggis mit Steckrübe und Kartoffeln (neeps and tatties), und als Nachtisch ein Trifle serviert. Während der Trinksprüche fließt schottischer Whiskey. Meistens enden die Abende mit Ceilidh-Tanz.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Up Helly Aa“ am letzten Dienstag im Januar</span><br />
Beim Up Helly Aa verbindet sich die Kultur der Wikinger mit denen der Briten. Zu dieser Veranstaltung verkleiden sich die Bewohner der Shetland-Inseln als Wikinger und bilden eine halbstündigeFackelprozession, deren Höhepunkt die Verbrennung eines lebensgroßen Wikingerschiffs ist. Anschließen findet eine große Party statt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Common Ridings“, Veranstaltung findet im Sommer, Datum wird vorher abgestimmt</span><br />
Das Common Ridings ist weltweit eines der ältesten Reit- und Pferdefestivals, das in 11 verschiedenen Orten an den Scottish Borders stattfindet. Es wird in Gedenken an die Vorväter aus dem späten 13. Jahrhundert zelebriert, die die Grenzen ihrer Siedlungen zu Pferd abritten und sie gegen furchterregende Plünderer verteidigten. Dadurch ist das Festival noch heute identitätsstiftend. Jeder Ort gestaltet die Common Ridings individuell, aber im Allgemeinen bedeuten sie Festumzüge, Ausritte zu Pferd, BBQs, traditionelle Sportarten, Spiele, Musik und Speisen. <br />
In Edinburgh finden sie jedoch nicht statt, da die Stadt nicht zu den Scottish Borders gehört. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Highland Games“, Datum kann variieren, beginnt im Mai und endet im September</span><br />
Die Highland Games sind ein berühmtes Sportspektakel mit hunderte Jahre alter Tradition. Genau wie die Common Ridings finden sie an unterschiedlichen Orten im Land statt und dauern normalerweise einen Tag (10 bis 16 Uhr beispielsweise). Typischerweise gehören Baumstammwerfen, Tauziehen, Bergrennen und Hammerwerfen dazu. Außerdem gibt es Tänze und Musik, Unterhaltung für die ganze Familie und allerlei Speisen und Kunsthandwerkstände. Manchmal gibt es parallel noch Nutztier-Shiws, Umzüge und Wettbewerbe zum bestaussehendsten Haustier. Im Zentrum der Highland Games steht ein Gefühl der Gemeinschaft, der Tradition und des Feiern.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Weitere Feste</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Halloween (31. Oktober)</span><br />
Halloween geht auf das Fest Samhain (gälisch "Samhuinn") zurück und wie immer, wenn etwas keltischen Ursprungs ist, wird es in Schottland auf besondere Weise gefeiert. Da Schottland als das Land bekannt ist, in dem es am meisten spukt, gibt es allerlei Veranstaltungen und Aktivitäten. Vielerorts gibt es Geistertouren in Kellergewölben und Geisterhäusern. In Edinburgh wird ein Festzug mit Bühnenshow veranstaltet, um den Wechsel von Sommer zu Winter zu symbolisieren. Der Festzug beginnt ab 21 Uhr an der Castle und geht bis zum Platz vor der St. Giles Kathedrale, wobei Feen, Könige und Götter dargestellt werden. Halloween steht hier für den Kampf zwischen Sommer- und Winterkönig, darum, dass die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwimmt und die Göttin des Winters bis zum Frühling an Beltane wieder die Herrschaft übernimmt. Anders als in anderen Ländern, schnitzen die Schotten ihre Fratzen nicht in Kürbisse, sondern in Kohlrüben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">St. Andrew’s Day (30. November)</span><br />
Am St. Andrew’s Day machen die Schotten ordentlich Lärm und gedenken dem Nationalheiligen Schottlands- Sankt Andreas. Dieser Apostel ist für die Schotten ein Symbol für Autonomie und den christlichen Glauben. Das Andreaskreuz auf der schottischen Flagge ist demnach kein Zufall. Er ist nicht nur der Schutzheilige der Fischer, sondern auch der Liebenden und Schutzheiliger des Ehestands. So wird die Andreasnacht auch als ‚Losnacht‘ bezeichnet, in der jungen Frauen der zukünftige Ehemann im Spiegel oder in einer Wasseroberfläche begegnen kann, wenn sie vorher darum gebetet haben (Andreasgebet). Weitere Bräuche in der Andreasnacht sind das Pantoffelwerfen (zeigt die Schuhspitze zur Tür, wird das Mädchen innerhalb eines Jahres wegen einer Heirat ausziehen) und der Losapfel (man wirft eine ganze Apfelschale über die Schulter, wobei die Schale den Buchstaben des Zukünftigen formen kann). <br />
<br />
In Edinburgh werden Geschichten erzählt, es erklingt traditionelle Musik und es gibt allerlei Märkte mit Street Food, Süßes und Kunsthandwerk von regionalen Herstellern. Das Scottish Storytelling Centre richtet vom 30.11. bis 1.12. ein St. Andrews Ceilidh aus, bei dem traditionelle Lieder, Musik und Tanz auf dem Programm stehen. Zudem findet eine groß angelegte Dudelsack-Parade statt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ostern (in abgeschwächter Form)</span><br />
Das Osterfest in Schottland ist dem deutschen relativ ähnlich, ist jedoch gleichzeitig stark von keltischen Ursprüngen geprägt. Hier werden überall auf den Hügeln der Highlands Osterfeuer entzündet. Diese Feuer gehen auf das keltische Frühlingsfest zu Ehren der Frühlingsgöttin Ostara zurück. Gründonnerstag und Karfreitag werden nicht gefeiert und Ostermontag ist ein ganz normaler Arbeitstag. Österlicher Dekoration ist nicht üblich, dafür aber das Verstecken und Suchen von Süßigkeiten am Sonntagmorgen. Zudem gibt es das Osterei-Rollen als Brauch. Dabei werden bunt gefärbte, hart gekochte Eier auf einer abschüssigen Straße oder einem Hügel so lange hinab gerollt, bis die Schale vollständig kaputt ist. Das Ei, das am weitesten rollt, ohne zu zerbrechen, hat gewonnen. Die rollenden Eier symbolisieren das Wegrollen der Steine vor dem Grab Jesu. In Edinburgh wird das Eier-Rollen am Arthur’s Seat veranstaltet<br />
<br />
<div class="highlighttext">Edinburgh Festivals</div>
<br />
Das Edinburgh Festival ist eine Ansammlung von verschiedenen Festivals, die jährlich zwischen Anfang Juli und September stattfinden und dabei Besucher aus aller Welt anlockt. Auf dem Programm stehen Musik, Oper, Tanz und Theater sowie alternative Darbietungen (Stehgreif-Comedy, Akrobatik, Straßenkunst und Avantgarde-Theater). <br />
<br />
Folgende Festivals sind am Edinburgh Festival beteiligt:<ul class="mycode_list"><li>Edinburgh International Festival – Das „offizielle“ Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Festival Fringe (größte Kunstfestival der Welt)<br />
</li>
<li>Edinburgh International Film Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh International Book Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Military Tattoo<br />
</li>
<li>Edinburgh Jazz and Blues Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh International Television Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Interactive Entertainment Festival<br />
</li>
<li>Edinburgh Mela<br />
</li>
</ul>
<br />
Der emotionale Höhepunkt markiert die traditionalle Nationalhymne, das schottischen Freundschaftslied „Auld Lang Syne“ und das Solo des Lone Pipers, der mit seinem Dudelsack auf der Burgmauer steht und in blaues Licht gehüllt ein „Lamento“ spielt. Zum Schluss wird ein großes Feuerwerk veranstaltet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Übersicht: Edinburgh]]></title>
			<link>https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=41</link>
			<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 13:43:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://test.mitternachtsblau-rpg.de/member.php?action=profile&uid=5">Major Weir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=41</guid>
			<description><![CDATA[<div class="stecki1">Einführung Edinburgh</div>
<br />
Edinburgh liegt im Südosten Schottlands in der Region Lothian und ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt von Schottland. Mit knapp 500.000 Einwohnern, also etwas weniger als ein Zehntel aller Schotten, ist sie immer noch um 100.000 Einwohner kleiner als ihr Nachbar Glasgow. Edinburgh wuchs im Zuge der Industriellen Revolution ab dem 18. Jahrhundert so rasant, dass sie alles bisher Dagewesene übertraf und ihr den Nicknamen „Auld Reekie“ einbrachte – die „alte Verräucherte“. Denn nach der industriellen Revolution vernebelten Fabrikschornsteine die Luft und schwärzte die Sandsteinfassaden der Gebäude, die bis heute dunkel sind. Doch heute ist der Rauch längst abgezogen. Grüne Parks lassen Bewohner und Besucher zu Atem kommen; rauchig dagegen ist heute nur noch der Whisky, der in den Pubs die Kehlen hinunter rinnt.<br />
<br />
Ihr ursprünglicher, gälischer Name <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dùn Èideann</span> bedeutet „Festung am Hügelhang“, was die Stadt schon mal ganz gut beschreibt. Ihren heutigen Namen aber bekam sie von den Deutschen.<br />
Als das Volk der Angeln nämlich im 5. Jahrhundert nach Britannien kam und große Teile Englands einnahm, drangen diese auch bis nach Schottland vor. Zu der Zeit war es noch als wildes Land der Pikten bekannt. Die deutschen Barbaren schafften es aber auch Dùn Èideann einzunehmen und benannten es in ihrer Sprache Burg Edi, Edinburgh. Zu der Zeit war das Umland noch von Mooren und Seen umgeben, die aber im Laufe der Zeit trockengelegt und oft in Parkanlagen umgewandelt wurden.<br />
<br />
Edinburgh kann jährlich 3,5 Millionen Besucher verzeichnen und ist damit eines der beliebtesten Touristenziele des Königreiches. Im Jahr 2015 galt die Hauptstadt und ihre Umgebung noch als unsichere Gegend mit einer hohen Kriminalitätsrate, doch mittlerweile sind die Zahlen vor allem für Raubüberfälle stark zurückgegangen, sodass Touristen hier nicht mehr befürchten müssen, als in anderen Großstädten auch: Taschendiebe.<br />
Reisenden in den umliegenden Bezirken außerhalb des Zentrums wird auffallen, dass die Einwohner zunehmend mehr Scots sprechen. Je mehr Alkohol im Spiel ist, desto stärker wird der Dialekt und plötzlich heißt die Stadt nur noch „Embra“.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Stadtübersicht</div>
<br />
Die Edinburgher Innenstadt lässt sich grob in Altstadt (Old Town) und Neustadt (New Town) aufteilen. Die mittelalterliche Altstadt wird dominiert vom Burgberg, der nach Osten hin sanft zum Holyrood Palace abfällt. Edinburgh Castle auf dem Castle Hill überragt alle anderen Bauwerke der Stadt. Der große Platz vor dem Tor dient jährlich im August als Bühne für das Military Tattoo, dem großen Aufmarsch militärischer Kapellen und Tänzer.<br />
Entlang des Burgberges zieht sich die Royal Mile. Typisch für die Altstadt sind die Closes, kleine Gassen die verwinkelt und häufig mit vielen Treppen von der Royal Mile nach Süden und Norden abfallen. Die georgianische Neustadt wurde ab 1766 planmäßig neuangelegt. Sie bestand ursprünglich aus drei parallelen Straßen (Princes Street, George Street, Queen Street) nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden erweitert. Die Edinburgher Neustadt gilt als eines der besterhaltenden Beispiele für georgianische Stadtarchitektur.<br />
Genauere Beschreibungen der einzelnen Stadtteile findet man in unserer →<a href="https://mitternachtsblau-rpg.de/stadt.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Stadtkarte</a>.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Infrastruktur</div>
<br />
Der öffentliche Nahverkehr in Edinburgh beruht ausschließlich auf Bussen. Lothian Busses (weinrot) und First Edinburgh (pink/lila) konkurrieren miteinander. Beide haben ein ähnliches Preisgefüge: Fahrkarten werden beim Busfahrer gekauft (für Lothian gibt es auch kleine rote Automaten an manchen Stationen), aber es gibt kein Wechselgeld. Zu beachten ist, dass auf viel befahrenen Strecken nicht jeder Bus an jeder Haltestelle hält: Die Haltestellen sind gestaffelt, Schilder an der Haltestelle geben die Busse an, die dort halten. Busse fahren in etwa von 5 Uhr (sonntags 8 Uhr) bis Mitternacht, zusätzlich gibt es auf den Hauptrouten Nachtbusse im Halbstundentakt.<br />
Edinburghs Waverley Station im Stadtzentrum liegt an der East Coast Main Line, die von London Kings Cross nach Edinburgh und weiter führt. Der Service wird von dem Eisenbahnunternehmen National Express EastCoast betrieben. Scotrail verbindet Edinburgh mit Glasgow, Aberdeen und Perth und weiter in die schottischen Highlands. <br />
Der Edinburgh Airport (EDI) ist ein internationaler Verkehrsflughafen etwa 13 km westlich des Stadtzentrums.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Wusstest du, dass…</div><ul class="mycode_list"><li>Edinburgh als erste Stadt der Welt eine eigene Feuerwehr hatte?<br />
</li>
<li>Edinburgh Castle auf einem erloschenen Vulkan erbaut wurde?<br />
</li>
<li>J.K. Rowling viele Teile der Harry Potter Bücher in Edinburgh geschrieben hat?<br />
</li>
<li>Edinburgh mehr denkmalgeschützte Gebäude als jede andere Stadt dieser Welt hat?<br />
</li>
<li>die berühmte Royal Mile in Edinburgh eigentlich eine Meile und 107 Yards lang (ca. 1,7 km) ist?<br />
</li>
<li>im Zoo von Edinburgh ein Pinguin lebt, der zum Ritter geschlagen wurde?<br />
</li>
<li>es mehr Bäume pro Einwohner als in jeder anderen Stadt im Vereinigten Königreich gibt?<br />
</li>
<li>es mehr Statuen von Tieren als von Frauen gibt?<br />
</li>
<li>der Jaffa cake in Edinburgh erfunden wurde?<br />
</li>
<li>der Uhrenturm auf dem Balmoral Hotel die Zeit 3 Minuten zu früh anzeigt?<br />
</li>
<li>die Stadt sehr hundefreundlich ist?<br />
</li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="stecki1">Einführung Edinburgh</div>
<br />
Edinburgh liegt im Südosten Schottlands in der Region Lothian und ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt von Schottland. Mit knapp 500.000 Einwohnern, also etwas weniger als ein Zehntel aller Schotten, ist sie immer noch um 100.000 Einwohner kleiner als ihr Nachbar Glasgow. Edinburgh wuchs im Zuge der Industriellen Revolution ab dem 18. Jahrhundert so rasant, dass sie alles bisher Dagewesene übertraf und ihr den Nicknamen „Auld Reekie“ einbrachte – die „alte Verräucherte“. Denn nach der industriellen Revolution vernebelten Fabrikschornsteine die Luft und schwärzte die Sandsteinfassaden der Gebäude, die bis heute dunkel sind. Doch heute ist der Rauch längst abgezogen. Grüne Parks lassen Bewohner und Besucher zu Atem kommen; rauchig dagegen ist heute nur noch der Whisky, der in den Pubs die Kehlen hinunter rinnt.<br />
<br />
Ihr ursprünglicher, gälischer Name <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dùn Èideann</span> bedeutet „Festung am Hügelhang“, was die Stadt schon mal ganz gut beschreibt. Ihren heutigen Namen aber bekam sie von den Deutschen.<br />
Als das Volk der Angeln nämlich im 5. Jahrhundert nach Britannien kam und große Teile Englands einnahm, drangen diese auch bis nach Schottland vor. Zu der Zeit war es noch als wildes Land der Pikten bekannt. Die deutschen Barbaren schafften es aber auch Dùn Èideann einzunehmen und benannten es in ihrer Sprache Burg Edi, Edinburgh. Zu der Zeit war das Umland noch von Mooren und Seen umgeben, die aber im Laufe der Zeit trockengelegt und oft in Parkanlagen umgewandelt wurden.<br />
<br />
Edinburgh kann jährlich 3,5 Millionen Besucher verzeichnen und ist damit eines der beliebtesten Touristenziele des Königreiches. Im Jahr 2015 galt die Hauptstadt und ihre Umgebung noch als unsichere Gegend mit einer hohen Kriminalitätsrate, doch mittlerweile sind die Zahlen vor allem für Raubüberfälle stark zurückgegangen, sodass Touristen hier nicht mehr befürchten müssen, als in anderen Großstädten auch: Taschendiebe.<br />
Reisenden in den umliegenden Bezirken außerhalb des Zentrums wird auffallen, dass die Einwohner zunehmend mehr Scots sprechen. Je mehr Alkohol im Spiel ist, desto stärker wird der Dialekt und plötzlich heißt die Stadt nur noch „Embra“.<br />
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<div class="highlighttext">Stadtübersicht</div>
<br />
Die Edinburgher Innenstadt lässt sich grob in Altstadt (Old Town) und Neustadt (New Town) aufteilen. Die mittelalterliche Altstadt wird dominiert vom Burgberg, der nach Osten hin sanft zum Holyrood Palace abfällt. Edinburgh Castle auf dem Castle Hill überragt alle anderen Bauwerke der Stadt. Der große Platz vor dem Tor dient jährlich im August als Bühne für das Military Tattoo, dem großen Aufmarsch militärischer Kapellen und Tänzer.<br />
Entlang des Burgberges zieht sich die Royal Mile. Typisch für die Altstadt sind die Closes, kleine Gassen die verwinkelt und häufig mit vielen Treppen von der Royal Mile nach Süden und Norden abfallen. Die georgianische Neustadt wurde ab 1766 planmäßig neuangelegt. Sie bestand ursprünglich aus drei parallelen Straßen (Princes Street, George Street, Queen Street) nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden erweitert. Die Edinburgher Neustadt gilt als eines der besterhaltenden Beispiele für georgianische Stadtarchitektur.<br />
Genauere Beschreibungen der einzelnen Stadtteile findet man in unserer →<a href="https://mitternachtsblau-rpg.de/stadt.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Stadtkarte</a>.<br />
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<div class="highlighttext">Infrastruktur</div>
<br />
Der öffentliche Nahverkehr in Edinburgh beruht ausschließlich auf Bussen. Lothian Busses (weinrot) und First Edinburgh (pink/lila) konkurrieren miteinander. Beide haben ein ähnliches Preisgefüge: Fahrkarten werden beim Busfahrer gekauft (für Lothian gibt es auch kleine rote Automaten an manchen Stationen), aber es gibt kein Wechselgeld. Zu beachten ist, dass auf viel befahrenen Strecken nicht jeder Bus an jeder Haltestelle hält: Die Haltestellen sind gestaffelt, Schilder an der Haltestelle geben die Busse an, die dort halten. Busse fahren in etwa von 5 Uhr (sonntags 8 Uhr) bis Mitternacht, zusätzlich gibt es auf den Hauptrouten Nachtbusse im Halbstundentakt.<br />
Edinburghs Waverley Station im Stadtzentrum liegt an der East Coast Main Line, die von London Kings Cross nach Edinburgh und weiter führt. Der Service wird von dem Eisenbahnunternehmen National Express EastCoast betrieben. Scotrail verbindet Edinburgh mit Glasgow, Aberdeen und Perth und weiter in die schottischen Highlands. <br />
Der Edinburgh Airport (EDI) ist ein internationaler Verkehrsflughafen etwa 13 km westlich des Stadtzentrums.<br />
<br />
<div class="highlighttext">Wusstest du, dass…</div><ul class="mycode_list"><li>Edinburgh als erste Stadt der Welt eine eigene Feuerwehr hatte?<br />
</li>
<li>Edinburgh Castle auf einem erloschenen Vulkan erbaut wurde?<br />
</li>
<li>J.K. Rowling viele Teile der Harry Potter Bücher in Edinburgh geschrieben hat?<br />
</li>
<li>Edinburgh mehr denkmalgeschützte Gebäude als jede andere Stadt dieser Welt hat?<br />
</li>
<li>die berühmte Royal Mile in Edinburgh eigentlich eine Meile und 107 Yards lang (ca. 1,7 km) ist?<br />
</li>
<li>im Zoo von Edinburgh ein Pinguin lebt, der zum Ritter geschlagen wurde?<br />
</li>
<li>es mehr Bäume pro Einwohner als in jeder anderen Stadt im Vereinigten Königreich gibt?<br />
</li>
<li>es mehr Statuen von Tieren als von Frauen gibt?<br />
</li>
<li>der Jaffa cake in Edinburgh erfunden wurde?<br />
</li>
<li>der Uhrenturm auf dem Balmoral Hotel die Zeit 3 Minuten zu früh anzeigt?<br />
</li>
<li>die Stadt sehr hundefreundlich ist?<br />
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fakten über Schottland]]></title>
			<link>https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=28</link>
			<pubDate>Thu, 28 May 2020 16:44:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://test.mitternachtsblau-rpg.de/member.php?action=profile&uid=5">Major Weir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://test.mitternachtsblau-rpg.de/showthread.php?tid=28</guid>
			<description><![CDATA[<div class="stecki1">Fakten über Schottland</div>
<br />
Schottland ist ein weitgehend autonomes Gebiet im nördlichen Landesteil der Insel Großbritannien. Es wird in drei Regionen aufgeteilt: Highlands, Central Lowlands und Southern Uplands. Schottlands Hauptstadt ist Edinburgh (Central Lowlands), aber die bevölkerungsreichste Stadt ist Glasgow mit ca. 590.500 Einwohnern, ungefähr 130.000 mehr Einwohnern als Edinburgh. Insgesamt leben in Schottland ca. 5,4 Millionen Menschen. Über 30% der Bevölkerung gehören der Church of Scotland (protestantisch) an, 16% der römisch-katholischen Kirche und 36% sind bekenntnislos. Die restlichen Prozentanteile verteilen sich auf Islam, Buddhismus u.a.<br />
Das Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II. und die Regierungschefin (Erste Ministerin) ist Nicola Sturgeon.<br />
<br />
Das Wetter ist gemäßigt, aber unbeständig und kälter als in anderen Regionen Großbritanniens, was an den höheren Lagen liegt. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Durchschnittliche Temperaturen im Winter liegen bei 5 Grad und im Sommer bei 18 Grad.<br />
<br />
<br />
<div class="highlighttext">Volljährigkeit</div>
<br />
Volljährig ist man in Schottland bereits ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, doch die Rechte und Pflichten sind noch stark eingeschränkt im Vergleich zu einem Bürger, der das 18. oder gar21. Lebensjahr vollendet hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mit 16 Jahren darf/kann man u.a.:</span><ul class="mycode_list"><li>Heiraten bzw. eine Partnerschaft eintragen lassen<br />
</li>
<li>(einvernehmlichen) Geschlechtsverkehr mit Personen älter als 16 Jahren haben (ausgenommen verbeamtete Personen, z.B. Lehrer, Polizisten)<br />
</li>
<li>aus dem Elternhaus ausziehen<br />
</li>
<li>fast alle Bankservices in Anspruch nehmen<br />
</li>
<li>die Schule verlassen<br />
</li>
<li>Vollzeit arbeiten<br />
</li>
<li>der Armee beitreten<br />
</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was man aber noch nicht darf:</span><ul class="mycode_list"><li>Führerschein machen (ab 17)<br />
</li>
<li>Blut spenden (ab 17)<br />
</li>
<li>(allein) Alkohol und Zigaretten kaufen (ab 18)<br />
</li>
<li>(allein) Pubs/Bars/Clubs betreten oder dort arbeiten (ab 18 bzw. 21)*<br />
</li>
<li>tätowiert werden, auch nicht mit Einverständniserklärung der Eltern (ab 18)<br />
</li>
<li>Kredite aufnehmen (ab 18)<br />
</li>
</ul>
*In Edinburghs Innenstadt versucht man die Zahl der jungen Trinker zu reduzieren, indem viele Pubbesitzer eine Altersrestriktion von 21 Jahren (teilw. sogar 23 Jahren) ab 21/22 Uhr eingeführt haben (vom Nachbarn Irland abgeguckt); diese steht an der Eingangstür, wird aber nur bei Auffälligkeiten überprüft<br />
<br />
Die Liste ist nicht vollständig und soll nur einen groben Überblick bieten. Bei spezifischen Fragen kann man noch gemeinsam recherchieren.<br />
<br />
<div class="highlighttext"> Traditionen</div>
<br />
Whisky, Dudelsack und Schottenrock – Aushängeschilder Schottlands und weltweit bekannt. Abgesehen vom Whisky sind sie aber nichts Alltägliches. So trägt man den Kilt, den von Männern getragenen Schottenrock, heute nur zu besonderen Anlässen, z.B. Hochzeiten, Ceilidhs or den Highland Games. <br />
Das Spiel auf dem Dudelsack bzw. der Sackpfeife hat sich aufgrund der Militärmusik der Briten weltweit verbreitet. Die Sackpfeife wird als Nationalinstrument angesehen und ist Teil von Großveranstaltungen, z.B. zur Formation beim jährlichen Edinburgh Military Tattoo (dem größten Musikfestival Schottlands). Weil das Instrument so laut ist, erwägt man einen Gehörschutz für professionelle Piper (Sackpfeifen-Musiker) verpflichtend zu machen.<br />
Ceilidh kommt aus dem Gälischen und bedeutet so viel wie ‚Zusammensein‘, eine gesellige Zusammenkunft von Leuten, also kurzum: eine Party. Heute bezeichnet man nur Tanzveranstaltungen so, und zwar solche, wo traditionelle Céilí-Tänze getanzt werden. Zu jenen trägt man auch den Kilt.<br />
Die Highland Games sind traditionelle Wettkämpfe, die noch aus der Zeit kommen, wo die Könige die stärksten Männer auswählen wollten, um sie als Leibgarde einzustellen. Heute gibt es bis zu 100 Wettkämpfe im Jahr, die mit traditioneller Musik und Tanz begleitet werden, und quasi so etwas wie Volksfeste geworden sind. Die Disziplinen sind u.a. Baumstammwerfen, Gewichtweitwurf, Steinstoßen, Hammerwerfen, Heusackhochwurf… und andere kuriose Dinge, die man werfen, ziehen oder rollen kann.<br />
<br />
<div class="highlighttext"> Mentalität</div>
<br />
Böse Stereotype! Aber in jedem Vorurteil steckt auch immer ein Funken Wahrheit. Ob dieser nun größer oder kleiner ist, hängt natürlich von jedem Individuum ab.<br />
Schotten gelten als…<br />
…geizig oder zumindest sparsam, vermutlich reicht es sonst nicht für den Whisky<br />
…höflich aber reserviert, wenn man sie nicht gut kennt<br />
…direkt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">in your face</span>, wenn du nach ihrer Meinung fragst<br />
…patriotisch, selbst wenn sie gerne über das Wetter oder die Politik nörgeln<br />
…wagemutig und verwegen, denn Unterwäsche ist was für Warmduscher<br />
…gesellig, wenn sie dich besser kennen<br />
…ausgezeichnete Liebhaber<br />
…abergläubisch, weil Geister vielleicht wirklich existieren<br />
…ausgelassen, wenn gefeiert wird<br />
…arbeitstüchtig, da die Großeltern schon hart anpacken mussten<br />
…Genießer ihrer Küche, die aber auch sonst keiner mag (aber best Hangover-Food!)<br />
...sehr gastfreundlich und stellen dir auch bei einem kurzen Besuch ihre ganze Verwandtschaft vor<br />
<br />
<div class="highlighttext">Wusstest du, das...</div><ul class="mycode_list"><li>Schottland das Geburtsland von Golf ist? <br />
</li>
<li>Scotch Whisky das – wen wundert’s? – Nationalgetränk ist?<br />
</li>
<li>Schottland 790 Inseln hat und davon nur 130 bewohnt sind?<br />
</li>
<li>Schottland ca. 3000 Burgen hat?<br />
</li>
<li>der höchste Berg Großbritanniens namens Ben Nevis mit 1345 Metern in Schottland ist? <br />
</li>
<li>Schottland mit 14% den höchsten Bevölkerungsanteil von rothaarigen Menschen hat? Hinzu kommt noch, dass 40% der Bevölkerung das rezessive Gen für rote Haare in sich trägt. <br />
</li>
<li>hier die meisten von Großbritanniens blauäugigen Menschen leben?<br />
</li>
<li>das Einhorn das nationale Wappentier ist?<br />
</li>
<li>es drei Amtssprachen gibt? Englisch, Scots und Schottisch-Gälisch (1,1%)<br />
</li>
<li>der Gälische Name für Schottland „Alba“ ist?<br />
</li>
<li>Schottland nur 6 offiziell anerkannte Städte hat? Edinburgh, Glasgow, Aberdeen, Inverness, Dundee und Stirling<br />
</li>
<li>das tiefste Loch nicht Loch Ness, sondern Loch Morar ist (328 Meter)?<br />
</li>
<li>es zwei Schotten waren, die Fernsehen und Telefon erfanden?<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quellen</span><br />
<ol type="1" class="mycode_list"><li>Regeln zu Pubs & Alkohol: <a href="https://www.gov.scot/publications/licensing-scotland-act-2005-section-142-guidance-licensing-boards-local-authorities/pages/12/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Scottish Government</a><br />
</li>
<li>Vollmacht: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Capacity_in_Scots_law" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wikipedia</a><br />
</li>
<li>Blutspende: <a href="https://www.scotblood.co.uk/giving-blood/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Offizieller Blutspendedienst</a><br />
</li>
<li>Mentalität: <a href="https://theculturetrip.com/europe/united-kingdom/scotland/articles/11-reasons-why-you-should-date-a-scottish-person/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Reasons why you should date a Scottish person</a><br />
</li>
<li>Fakten: <a href="https://www.tenontours.com/blog/10-cool-things-about-scotland/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">10 Cool facts about Scotland</a><br />
</li>
</ol>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="stecki1">Fakten über Schottland</div>
<br />
Schottland ist ein weitgehend autonomes Gebiet im nördlichen Landesteil der Insel Großbritannien. Es wird in drei Regionen aufgeteilt: Highlands, Central Lowlands und Southern Uplands. Schottlands Hauptstadt ist Edinburgh (Central Lowlands), aber die bevölkerungsreichste Stadt ist Glasgow mit ca. 590.500 Einwohnern, ungefähr 130.000 mehr Einwohnern als Edinburgh. Insgesamt leben in Schottland ca. 5,4 Millionen Menschen. Über 30% der Bevölkerung gehören der Church of Scotland (protestantisch) an, 16% der römisch-katholischen Kirche und 36% sind bekenntnislos. Die restlichen Prozentanteile verteilen sich auf Islam, Buddhismus u.a.<br />
Das Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II. und die Regierungschefin (Erste Ministerin) ist Nicola Sturgeon.<br />
<br />
Das Wetter ist gemäßigt, aber unbeständig und kälter als in anderen Regionen Großbritanniens, was an den höheren Lagen liegt. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Durchschnittliche Temperaturen im Winter liegen bei 5 Grad und im Sommer bei 18 Grad.<br />
<br />
<br />
<div class="highlighttext">Volljährigkeit</div>
<br />
Volljährig ist man in Schottland bereits ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, doch die Rechte und Pflichten sind noch stark eingeschränkt im Vergleich zu einem Bürger, der das 18. oder gar21. Lebensjahr vollendet hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mit 16 Jahren darf/kann man u.a.:</span><ul class="mycode_list"><li>Heiraten bzw. eine Partnerschaft eintragen lassen<br />
</li>
<li>(einvernehmlichen) Geschlechtsverkehr mit Personen älter als 16 Jahren haben (ausgenommen verbeamtete Personen, z.B. Lehrer, Polizisten)<br />
</li>
<li>aus dem Elternhaus ausziehen<br />
</li>
<li>fast alle Bankservices in Anspruch nehmen<br />
</li>
<li>die Schule verlassen<br />
</li>
<li>Vollzeit arbeiten<br />
</li>
<li>der Armee beitreten<br />
</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was man aber noch nicht darf:</span><ul class="mycode_list"><li>Führerschein machen (ab 17)<br />
</li>
<li>Blut spenden (ab 17)<br />
</li>
<li>(allein) Alkohol und Zigaretten kaufen (ab 18)<br />
</li>
<li>(allein) Pubs/Bars/Clubs betreten oder dort arbeiten (ab 18 bzw. 21)*<br />
</li>
<li>tätowiert werden, auch nicht mit Einverständniserklärung der Eltern (ab 18)<br />
</li>
<li>Kredite aufnehmen (ab 18)<br />
</li>
</ul>
*In Edinburghs Innenstadt versucht man die Zahl der jungen Trinker zu reduzieren, indem viele Pubbesitzer eine Altersrestriktion von 21 Jahren (teilw. sogar 23 Jahren) ab 21/22 Uhr eingeführt haben (vom Nachbarn Irland abgeguckt); diese steht an der Eingangstür, wird aber nur bei Auffälligkeiten überprüft<br />
<br />
Die Liste ist nicht vollständig und soll nur einen groben Überblick bieten. Bei spezifischen Fragen kann man noch gemeinsam recherchieren.<br />
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<div class="highlighttext"> Traditionen</div>
<br />
Whisky, Dudelsack und Schottenrock – Aushängeschilder Schottlands und weltweit bekannt. Abgesehen vom Whisky sind sie aber nichts Alltägliches. So trägt man den Kilt, den von Männern getragenen Schottenrock, heute nur zu besonderen Anlässen, z.B. Hochzeiten, Ceilidhs or den Highland Games. <br />
Das Spiel auf dem Dudelsack bzw. der Sackpfeife hat sich aufgrund der Militärmusik der Briten weltweit verbreitet. Die Sackpfeife wird als Nationalinstrument angesehen und ist Teil von Großveranstaltungen, z.B. zur Formation beim jährlichen Edinburgh Military Tattoo (dem größten Musikfestival Schottlands). Weil das Instrument so laut ist, erwägt man einen Gehörschutz für professionelle Piper (Sackpfeifen-Musiker) verpflichtend zu machen.<br />
Ceilidh kommt aus dem Gälischen und bedeutet so viel wie ‚Zusammensein‘, eine gesellige Zusammenkunft von Leuten, also kurzum: eine Party. Heute bezeichnet man nur Tanzveranstaltungen so, und zwar solche, wo traditionelle Céilí-Tänze getanzt werden. Zu jenen trägt man auch den Kilt.<br />
Die Highland Games sind traditionelle Wettkämpfe, die noch aus der Zeit kommen, wo die Könige die stärksten Männer auswählen wollten, um sie als Leibgarde einzustellen. Heute gibt es bis zu 100 Wettkämpfe im Jahr, die mit traditioneller Musik und Tanz begleitet werden, und quasi so etwas wie Volksfeste geworden sind. Die Disziplinen sind u.a. Baumstammwerfen, Gewichtweitwurf, Steinstoßen, Hammerwerfen, Heusackhochwurf… und andere kuriose Dinge, die man werfen, ziehen oder rollen kann.<br />
<br />
<div class="highlighttext"> Mentalität</div>
<br />
Böse Stereotype! Aber in jedem Vorurteil steckt auch immer ein Funken Wahrheit. Ob dieser nun größer oder kleiner ist, hängt natürlich von jedem Individuum ab.<br />
Schotten gelten als…<br />
…geizig oder zumindest sparsam, vermutlich reicht es sonst nicht für den Whisky<br />
…höflich aber reserviert, wenn man sie nicht gut kennt<br />
…direkt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">in your face</span>, wenn du nach ihrer Meinung fragst<br />
…patriotisch, selbst wenn sie gerne über das Wetter oder die Politik nörgeln<br />
…wagemutig und verwegen, denn Unterwäsche ist was für Warmduscher<br />
…gesellig, wenn sie dich besser kennen<br />
…ausgezeichnete Liebhaber<br />
…abergläubisch, weil Geister vielleicht wirklich existieren<br />
…ausgelassen, wenn gefeiert wird<br />
…arbeitstüchtig, da die Großeltern schon hart anpacken mussten<br />
…Genießer ihrer Küche, die aber auch sonst keiner mag (aber best Hangover-Food!)<br />
...sehr gastfreundlich und stellen dir auch bei einem kurzen Besuch ihre ganze Verwandtschaft vor<br />
<br />
<div class="highlighttext">Wusstest du, das...</div><ul class="mycode_list"><li>Schottland das Geburtsland von Golf ist? <br />
</li>
<li>Scotch Whisky das – wen wundert’s? – Nationalgetränk ist?<br />
</li>
<li>Schottland 790 Inseln hat und davon nur 130 bewohnt sind?<br />
</li>
<li>Schottland ca. 3000 Burgen hat?<br />
</li>
<li>der höchste Berg Großbritanniens namens Ben Nevis mit 1345 Metern in Schottland ist? <br />
</li>
<li>Schottland mit 14% den höchsten Bevölkerungsanteil von rothaarigen Menschen hat? Hinzu kommt noch, dass 40% der Bevölkerung das rezessive Gen für rote Haare in sich trägt. <br />
</li>
<li>hier die meisten von Großbritanniens blauäugigen Menschen leben?<br />
</li>
<li>das Einhorn das nationale Wappentier ist?<br />
</li>
<li>es drei Amtssprachen gibt? Englisch, Scots und Schottisch-Gälisch (1,1%)<br />
</li>
<li>der Gälische Name für Schottland „Alba“ ist?<br />
</li>
<li>Schottland nur 6 offiziell anerkannte Städte hat? Edinburgh, Glasgow, Aberdeen, Inverness, Dundee und Stirling<br />
</li>
<li>das tiefste Loch nicht Loch Ness, sondern Loch Morar ist (328 Meter)?<br />
</li>
<li>es zwei Schotten waren, die Fernsehen und Telefon erfanden?<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quellen</span><br />
<ol type="1" class="mycode_list"><li>Regeln zu Pubs & Alkohol: <a href="https://www.gov.scot/publications/licensing-scotland-act-2005-section-142-guidance-licensing-boards-local-authorities/pages/12/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Scottish Government</a><br />
</li>
<li>Vollmacht: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Capacity_in_Scots_law" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wikipedia</a><br />
</li>
<li>Blutspende: <a href="https://www.scotblood.co.uk/giving-blood/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Offizieller Blutspendedienst</a><br />
</li>
<li>Mentalität: <a href="https://theculturetrip.com/europe/united-kingdom/scotland/articles/11-reasons-why-you-should-date-a-scottish-person/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Reasons why you should date a Scottish person</a><br />
</li>
<li>Fakten: <a href="https://www.tenontours.com/blog/10-cool-things-about-scotland/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">10 Cool facts about Scotland</a><br />
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>