Runenmagie
Die I. Lehre auf Basis der Runen nennt man Runenmagie, Bann- oder Schutzmagie. Man hat bis heute noch nicht entschlüsseln können, weshalb es Inschriften benötigt, um die Magie zu aktivieren, die sich im Substrat (Geologische Materie, also Mineralien, Steine, Metalle) befindet, aber im Prinzip ist die Runenmagie das Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Runen, ihrem Substrat und der Beziehung zu einem anderen Substrat. Sie erfordert viel theoretisches Wissen und Vorbereitung. Spontan kann sich ein Alchemist nichts aus dem Ärmel zaubern. Sie kann dazu eingesetzt werden Orte zu schützen, Personen zu bannen, physikalische Normen im Magiefluss zu ändern und sogar Einfluss auf den menschlichen Organismus zu nehmen.

Prinzip der Runenmagie:


Voraussetzungen und Regeln:
  1. Je „reiner“ das Substrat, d.h. je weniger Vermischungen und Verarbeitung (z.B. schon geschmolzenes Metall), desto sicherer das Ergebnis, langlebiger die Wirkung und stabiler die Energie.
  2. Energiedauer und -stärke zwischen zwei Substrat-Runen-Verbindungen ist zudem abhängig von der Größe der Substrate (Murmel vs. Felsbrocken) und der Komplexität der Runensprache (je komplexer, desto instabiler).
  3. Objekte im Energiefluss wirken bzw. verändern sich so lange, wie sie sich in der Energie befinden UND ebenfalls nachhaltig, je nachdem, wie präzise Regel 1 und 2 angewandt wurden.
  4. Der Wirkungsgrad wird allein durch die Kombination aus Rune und einem bestimmten Substrat erzeugt. Der Runenmagier hat darauf keinen direkten Einfluss, sondern aktiviert lediglich die Magie.

Anwendungsbeispiele für Grafik Variante 1
  • Schutzkreise /-mauern: Energieaufbau zwischen mindestens 2 Runen-Substrat-Verbindungen, der ein Eindringen von einer Seite verhindert (z.B. durch abstoßende o. schädigende Energie)
  • Bannkreise /-mauern: Energieaufbau zwischen mindestens 2 Runen-Substrat-Verbindungen, der ein Entkommen von einer Seite verhindert (z.B. abstoßende o. schädigende Energie)
  • Optische Täuschungen: Energieaufbau zwischen 2 Runen-Substrat-Verbindungen, die das Abbild auf der anderen Seite verzerrt o. manipuliert (z.B. durch Veränderung der Lichtbrechung)
  • u.v.m.

Anwendungsbeispiele für Grafik Variante 2
  • Veränderung der physikalischen Normen o. chemischen Grundlagen des Objekts (Beschaffenheit, Dichte, Reaktionsfähigkeit usw.) → kein Einfluss auf organisches Material (lebende Körper, Pflanzen); Anwendungsbereich enorm groß, aber Dauer der Veränderung begrenzt

Geeignete Substrate


Substrat Stabilität der Energie Variationsmöglichkeiten der Energie Vorkommen
Monomineralische Gesteine, z.B. Steinsalz, Marmor, Quarzit, Dolomit, Dunit oder Kalkstein
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+
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Polymineralische Gesteine, z.B. Larvikit, Gabbro, Arkose, Granit oder Rhyolith
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+++
++
Edelmetalle, z.B. Gold, Silber, Platin, Quecksilber, Palladium
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+
Unedle Metalle, z.B. Eisen, Aluminium, Blei, Zinn
+
++
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Edelsteine & Halbedelsteine, z.B. Rubin, Bergkristall, Smaragd, Jaspis
+ bis +++
+++
+ bis +++